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Wissen
Umbau & Sanierung

Wohnraumerweiterung durch Deckendurchbruch — Stockwerkserschließung, Maisonette & offene Galerie

Ein Deckendurchbruch eröffnet völlig neue Möglichkeiten der Raumgestaltung: Zwei übereinanderliegende Wohnungen werden zur Maisonette verbunden, ein Treppenaufgang erschließt ein bisher ungenutztes Dachgeschoss, oder eine offene Galerie schafft loftartiges Raumgefühl mit doppelter Geschosshöhe. Ob Stockwerkserschließung im Altbau, Maisonette-Umbau im Mehrfamilienhaus oder Galerieöffnung im Einfamilienhaus — der kontrollierte Durchbruch durch eine Betondecke erfordert statische Planung, behördliche Genehmigung und präzise Ausführung mit Diamanttechnik. Die Fidan GmbH realisiert Deckendurchbrüche in Augsburg, München, Ulm und ganz Bayern seit über 30 Jahren.

Ungenutzt.Kalt.Mutig.Zuhause.

Wann ist ein Deckendurchbruch sinnvoll?

Ein Deckendurchbruch kommt immer dann in Frage, wenn zwei Geschosse miteinander verbunden werden sollen. Typische Anlässe sind:

  • Maisonette-Umbau: Zwei übereinanderliegende Wohnungen zu einer Einheit zusammenlegen — beliebt in Altbauten und Stadtwohnungen in Augsburg, München und Ulm
  • Stockwerkserschließung: Neuer Treppenaufgang zum Dachgeschoss, Keller oder Spitzboden für zusätzliche Wohnfläche
  • Offene Galerie: Großzügiges Raumgefühl durch doppelte Geschosshöhe — etwa im Wohnzimmer mit Blick nach oben oder im Eingangsbereich
  • Aufzugschacht: Nachträglicher Einbau eines Aufzugs durch mehrere Decken, z. B. für barrierefreies Wohnen
  • Lichtschacht oder Oberlicht: Tageslicht über eine Deckenöffnung in innenliegende Räume bringen

Statik und Genehmigung

Ein Deckendurchbruch greift immer in die Tragstruktur des Gebäudes ein. Deshalb sind zwei Dinge zwingend erforderlich, bevor gesägt wird:

  • Statische Berechnung: Ein Tragwerksplaner berechnet, ob und wie die Decke geöffnet werden kann. Er bestimmt die erforderliche Abfangkonstruktion (Stahlträger, Unterzüge), die die Last der entfernten Deckenfläche übernimmt.
  • Baugenehmigung: In Bayern ist ein Deckendurchbruch in der Regel genehmigungspflichtig, wenn tragende Bauteile verändert werden. Der Bauantrag wird über einen Architekten oder Bauvorlageberechtigten eingereicht.
  • Bewehrungsortung: Vor dem Sägen wird die Lage der Bewehrungseisen per Radar oder Ferroscan erfasst, um Schnittverlauf und Abfangung zu optimieren.
  • Brandschutz: Bei Mehrfamilienhäusern muss der Brandschutz zwischen den Geschossen wiederhergestellt werden — etwa durch brandschutztechnische Abschlüsse der neuen Öffnung.

Verfahren: Wandsäge und Kernbohrung

Für Deckendurchbrüche setzt die Fidan GmbH auf die Kombination aus Wandsägetechnik und Kernbohrung — erschütterungsfrei, präzise und auch im bewohnten Gebäude einsetzbar.

  • Kernbohrung: An den Ecken der geplanten Öffnung werden Kernbohrungen gesetzt. Sie dienen als Startpunkte für die Wandsäge und verhindern Überläufe beim Schnitt.
  • Wandsäge (Betonsäge): Die Decke wird entlang der vorgegebenen Schnittlinien mit einer Wandsäge durchtrennt. Das Diamantblatt schneidet Beton und Bewehrung in einem Arbeitsgang.
  • Abschnittweises Heraustrennen: Große Öffnungen werden in handhabbare Segmente zerteilt, um Gewicht und Transport zu kontrollieren. Einzelne Deckenstücke wiegen mehrere hundert Kilogramm.
  • Kran oder Hebezeug: Die herausgetrennten Deckenteile werden mit Ketten oder Hebemitteln gesichert und kontrolliert abgesenkt oder abtransportiert.

Ablauf eines Deckendurchbruchs

Der typische Ablauf eines Deckendurchbruchs bei der Fidan GmbH — von der ersten Anfrage bis zur fertigen Öffnung:

  • Besichtigung und Aufmaß: Vor-Ort-Begehung, Erfassung der Deckenstärke, Bewehrungslage und Zugänglichkeit
  • Statik und Genehmigung: Abstimmung mit dem Tragwerksplaner, ggf. Unterstützung bei der Antragstellung
  • Abstützung: Montage von Deckenstützen (Sprießen) unter und über der geplanten Öffnung zur temporären Lastableitung
  • Stahlkonstruktion: Einbau der Abfangträger (HEB-/HEA-Profile oder Stahlbetonunterzüge) gemäß Statik
  • Sägearbeiten: Kernbohrungen an den Eckpunkten, anschließend Wandsägeschnitte entlang der Schnittlinien
  • Ausbau und Abtransport: Segmentweises Heraustrennen und Abtransport der Betonteile
  • Nacharbeiten: Verputzen der Schnittflächen, Einbau der Treppe oder des Geländers, Brandschutzmaßnahmen

Kosten-Orientierung

Die Kosten eines Deckendurchbruchs variieren stark je nach Größe, Deckenstärke, Bewehrungsgehalt und bauseitigen Gegebenheiten. Folgende Richtwerte dienen zur groben Orientierung:

  • Kleine Öffnung (ca. 1 × 1 m, z. B. für eine Wendeltreppe): ab ca. 2.500–4.000 € für die reinen Sägearbeiten
  • Mittlere Öffnung (ca. 1,5 × 3 m, z. B. für eine gerade Treppe): ab ca. 4.000–7.000 €
  • Große Öffnung (ca. 3 × 4 m, z. B. Galerieöffnung): ab ca. 7.000–12.000 €
  • Hinzu kommen: Statik (ab 1.500 €), Stahlkonstruktion (ab 2.000 €), Abstützung, Entsorgung, ggf. Baugenehmigung
  • Gesamtkosten eines Maisonette-Umbaus mit Treppe liegen typischerweise zwischen 10.000 und 25.000 €
  • Verbindliche Preise erst nach Besichtigung und statischer Berechnung — kostenlose Erstberatung bei Fidan GmbH

Warum Fidan GmbH?

Die Fidan GmbH ist seit über 30 Jahren auf Betonbearbeitung mit Diamanttechnik spezialisiert. Für Deckendurchbrüche bieten wir entscheidende Vorteile:

  • Erfahrung: Hunderte realisierte Deckendurchbrüche in Wohngebäuden, Gewerbeimmobilien und öffentlichen Gebäuden in Augsburg, München, Ulm und ganz Schwaben
  • Erschütterungsfrei: Diamantsägetechnik statt Stemmen — ideal für bewohnte Gebäude und denkmalgeschützte Substanz
  • Alles aus einer Hand: Von der Beratung über die Koordination mit dem Statiker bis zur Ausführung und Entsorgung
  • Eigener Maschinenpark: Wandsägen, Kernbohrgeräte und Hebezeuge — kein Subunternehmer-Patchwork
  • Termintreue: Zuverlässige Ausführung in ganz Bayern — vom Allgäu bis Oberbayern
Häufige Fragen

FAQ

Die reinen Sägearbeiten für eine Treppenöffnung (ca. 1 × 2,5 m) dauern in der Regel einen Arbeitstag. Inklusive Abstützung, Stahleinbau und Nacharbeiten ist mit 2–4 Werktagen zu rechnen. Bei Maisonette-Umbauten in Augsburg, München oder Ulm koordiniert Fidan GmbH den gesamten Ablauf.

Ja, in Bayern ist ein Deckendurchbruch in der Regel genehmigungspflichtig, da tragende Bauteile verändert werden. Eine statische Berechnung und ein Bauantrag über einen Architekten oder Bauvorlageberechtigten sind erforderlich. Fidan GmbH unterstützt Sie bei der Abstimmung mit den zuständigen Behörden in Augsburg, Schwaben und Oberbayern.

Ja. Durch den Einsatz von Diamantwandsägen und Kernbohrgeräten arbeitet Fidan GmbH erschütterungsfrei und staubarm. Bewohner in angrenzenden Wohnungen werden kaum beeinträchtigt — ein großer Vorteil gegenüber dem Stemmen mit Abbruchhammer.

Die Gesamtkosten (Statik, Stahlbau, Sägearbeiten, Treppe) liegen typischerweise zwischen 10.000 und 25.000 Euro. Die reinen Sägearbeiten machen ca. 3.000–7.000 Euro aus. Eine verlässliche Kalkulation erstellt Fidan GmbH nach einer Besichtigung — im Raum Augsburg, München und Ulm kostenlos.

In den meisten Fällen ja. Ein Tragwerksplaner berechnet die Abfangkonstruktion, die die Lasten der entfernten Deckenfläche aufnimmt. Bei Stahlbetondecken sind Spannweiten von 3–4 Metern gut realisierbar. Fidan GmbH hat offene Galerien in Einfamilienhäusern in Augsburg, München-Umland und im Allgäu realisiert.

Fidan GmbH schneidet Stahlbetondecken bis 80 cm Stärke. Typische Wohnhausdecken sind 16–25 cm stark, Industriedecken 25–40 cm. Auch stark bewehrte Decken mit doppelter Bewehrungslage werden präzise durchtrennt — in Augsburg, Ulm, München und ganz Bayern.

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