Ein Türdurchbruch von ca. 1 × 2,1 m in einer 24 cm starken Betonwand kostet bei Fidan in Augsburg ca. 800–1.500 €. Der Preis hängt von Größe, Wandstärke, Material und Zugang ab, nicht davon, ob die Wand tragend ist. Bei tragenden Wänden kommen Statiker und Abfangung dazu. Vorab klären: Statik, Genehmigung und Zustimmung von Vermieter oder Eigentümergemeinschaft.
Was kostet ein Türdurchbruch?
Für einen Türdurchbruch von ca. 1 × 2,1 m in einer 24 cm starken Betonwand sollten Sie bei uns mit ca. 800–1.500 € rechnen, inklusive Sägen und Entsorgung des Wandstücks. Ob die Wand tragend ist oder nicht, ändert diesen Preis nicht. Er hängt von vier Faktoren ab:
- Größe der Öffnung: Je mehr Schnittlänge und Fläche, desto mehr Sägearbeit und Material zum Abtransport.
- Wandstärke: Eine 30 cm starke Wand braucht mehr Zeit als eine 17,5 cm starke.
- Material: Stahlbeton mit dichter Bewehrung, unbewehrter Beton und Mauerwerk lassen sich unterschiedlich schnell schneiden.
- Zugang: Stockwerk, Treppenhaus, Platz für die Maschine und der Weg für den Abtransport.
- Bei tragenden Wänden zusätzlich, unabhängig von unserem Preis: statische Berechnung durch einen Tragwerksplaner (Richtwert ab ca. 800–1.500 €) und die Abfangung über der Öffnung, etwa ein Stahlsturz (Richtwert ab ca. 500–1.500 € je nach Spannweite und Profil).
- Nicht im Beispielpreis enthalten: Türzarge, Putz an der Laibung und Malerarbeiten.
Ist die Wand tragend? So erkennen Sie es
Sicher sagen kann das nur ein Statiker oder Architekt anhand der Baupläne. Es gibt aber Hinweise, an denen Sie sich orientieren können. Im Zweifel gehen Sie immer von einer tragenden Wand aus.
- Tragende Wände leiten Lasten aus Decken, Geschossen oder dem Dach nach unten ab. Nicht tragende Wände trennen nur Räume.
- Hinweise auf eine tragende Wand: Außenwände, Wände, auf denen Decken aufliegen, und Wände, die in jedem Geschoss an derselben Stelle stehen.
- Auch eine dünne Wand kann tragend oder aussteifend sein. Die Wandstärke allein ist kein sicheres Merkmal.
- Ein Durchbruch in einer nicht erkannten tragenden Wand kann Risse und Verformungen verursachen. Deshalb: vorher prüfen lassen.
Wann brauche ich einen Statiker?
Bei jeder tragenden oder aussteifenden Wand. Der Statiker berechnet, wie die Last über der neuen Öffnung abgefangen wird, und legt fest, ob während der Arbeiten abgestützt werden muss.
- Abfangung: In der Regel ein Sturz aus Stahl oder Stahlbeton über der Öffnung. Er nimmt die Last auf und leitet sie seitlich in die Wand ab.
- Abstützung: Je nach Situation wird die Decke während der Arbeiten vorübergehend abgestützt.
- Reihenfolge: Erst wird die Abfangung nach Vorgabe des Statikers hergestellt, dann wird die Öffnung gesägt.
- Fidan sägt nach den Vorgaben des Statikers. Ob die Wand tragend ist, ändert unseren Preis für den Durchbruch nicht. Statiker und Abfangung sind eigene Posten.
Brauche ich eine Genehmigung für einen Türdurchbruch?
In Bayern oft nicht, aber das hängt vom Gebäude ab. Nach der Bayerischen Bauordnung (Art. 57) sind Öffnungen für Türen und Fenster sowie Änderungen tragender Bauteile innerhalb von Wohngebäuden in vielen Fällen verfahrensfrei, Sie brauchen also keinen Bauantrag. Verfahrensfrei heißt aber nicht regelfrei:
- Standsicherheit: Bei tragenden Wänden muss die Statik trotzdem nachgewiesen werden.
- Brandschutz: Bei Wänden mit Brandschutzanforderungen, etwa Wohnungstrennwänden oder Wänden zum Treppenhaus, gelten besondere Regeln.
- Sonderfälle: Gewerbegebäude, Nutzungsänderungen und Baudenkmäler können anders behandelt werden.
- Eigentumswohnung: Tragende Wände gehören in der Regel zum Gemeinschaftseigentum. Holen Sie die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft ein.
- Mietwohnung: Ohne Zustimmung des Vermieters darf nicht durchgebrochen werden.
- Im Zweifel klären Sie die Genehmigung vor Beginn mit Ihrem Architekten, Statiker oder dem Bauamt Ihrer Stadt.
Wie wird ein Türdurchbruch in Beton gesägt?
Mit Kernbohrung und Wandsäge. Das Verfahren arbeitet ohne Stemmen und erschütterungsarm und hinterlässt gerade, glatte Kanten.
- Eckbohrungen: An den Ecken der Öffnung werden Kernbohrungen gesetzt. Dort setzt die Wandsäge an, ohne über die Ecke hinaus zu schneiden.
- Wandsäge: Die Säge läuft auf einer Führungsschiene entlang der Schnittlinie. Das Diamantsägeblatt trennt Beton und Bewehrung in einem Arbeitsgang.
- Nassschnitt: Wasser kühlt das Sägeblatt und bindet den Staub. Das Schneidwasser wird mit einem Wassersauger aufgefangen.
- Segmente: Das Wandstück wird in Teile zerlegt und einzeln herausgenommen. Ein Stück von 1 × 2,1 m in 24 cm Beton wiegt rund 1,2 Tonnen.
- Saubere Kanten: Die glatten, rechtwinkligen Schnittflächen erleichtern den Einbau der Türzarge.
Ablauf: vom Foto bis zur fertigen Öffnung
So läuft ein Türdurchbruch mit Fidan im Raum Augsburg ab:
- Fotos und Maße per WhatsApp schicken (0175 8570417) oder anrufen: Fotos der Wand von beiden Seiten, gewünschte Breite und Höhe, ungefähre Wandstärke, Stockwerk.
- Preis: Wir nennen Ihnen den Preis nach Fotos und Maßen. Wenn nötig, sehen wir uns die Wand vor Ort an.
- Vorbereitung: Bei tragender Wand liegen die Vorgaben des Statikers vor und die Abfangung ist geklärt. Genehmigung bzw. Zustimmung von Vermieter oder Eigentümergemeinschaft sind eingeholt.
- Sägen: Abdecken, Eckbohrungen, Wandsägeschnitte, Ausbau der Segmente. Ein Türdurchbruch üblicher Größe ist meist an einem Arbeitstag fertig.
- Übergabe: Der Beton wird entsorgt, die Öffnung besenrein übergeben. Danach folgen Laibung, Putz und Türzarge.
Sonderfall: Fenster zur Fenstertür vergrößern
Aus einem Fenster wird eine bodentiefe Fenstertür, wenn die Brüstung unter dem Fenster herausgesägt wird. Das ist im Altbau ein häufiger Umbau für mehr Licht und einen Zugang zu Balkon oder Terrasse.
- Nur nach unten: Wird nur die Brüstung entfernt, bleiben die seitlichen Wandteile und der vorhandene Sturz erhalten.
- Auch breiter: Wird die Öffnung seitlich vergrößert, ist ein neuer, breiterer Sturz nötig. Das legt der Statiker fest.
- Außenwände sind meist tragend. Klären Sie Statik und Genehmigung deshalb vorher.
Angebot für Ihren Türdurchbruch in Augsburg
Fidan sägt Türdurchbrüche und Wanddurchbrüche in Augsburg, München, Ulm und im bayerisch-schwäbischen Raum, für Privatkunden und Firmen. Schicken Sie uns Fotos und Maße per WhatsApp, dann nennen wir Ihnen den Preis. Leistung, Preis und Referenzen finden Sie auf unserer Seite „Türdurchbruch & Wanddurchbruch in Augsburg“, verlinkt unten unter „Passende Leistungen“ → Wanddurchbrüche.
FAQ
Ein Türdurchbruch von ca. 1 × 2,1 m in einer 24 cm starken Betonwand kostet bei Fidan in Augsburg ca. 800–1.500 € inklusive Sägen und Entsorgung. Der Preis hängt von Größe, Wandstärke, Material und Zugang ab. Bei tragenden Wänden kommen Statiker und Abfangung als eigene Posten hinzu.
Der Durchbruch selbst nicht: Bei Fidan hängt der Preis von Größe, Wandstärke, Material und Zugang ab, nicht davon, ob die Wand tragend ist. Bei einer tragenden Wand brauchen Sie aber zusätzlich einen Statiker und eine Abfangung über der Öffnung, zum Beispiel einen Stahlsturz.
In Bayern sind Tür- und Fensteröffnungen sowie Änderungen tragender Bauteile in Wohngebäuden oft verfahrensfrei, also ohne Bauantrag. Die Statik muss bei tragenden Wänden trotzdem stimmen. In Eigentumswohnungen brauchen Sie die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft, in Mietwohnungen die des Vermieters. Im Zweifel fragen Sie Ihren Architekten oder das Bauamt.
Ja, sobald die Wand tragend oder aussteifend ist oder Sie es nicht sicher wissen. Der Statiker legt fest, wie die Last über der Öffnung abgefangen wird. Bei einer nicht tragenden Trennwand ist in der Regel keine statische Berechnung nötig.
Ein Türdurchbruch üblicher Größe in einer Betonwand ist meist an einem Arbeitstag fertig, inklusive Aufbau, Sägen, Ausbau des Wandstücks und Aufräumen. Die Abfangung bei tragenden Wänden und die Nacharbeiten wie Putz und Türzarge kommen zeitlich dazu.
Weniger als Stemmen. Die Wandsäge schneidet ohne Schläge und erschütterungsarm. Das Kühlwasser bindet den Staub und wird abgesaugt. Laut ist die Säge trotzdem, deshalb stimmt Fidan die Arbeitszeiten in bewohnten Häusern mit Ihnen ab.
Ja. Dafür wird die Brüstung unter dem Fenster herausgesägt. Wird die Öffnung nur nach unten verlängert, bleibt der vorhandene Sturz meist erhalten. Wird sie auch breiter, ist ein neuer Sturz nach Vorgabe des Statikers nötig.
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